Ural 4320 mit Troposphären-Funkstelle R412A

Artikelnummer: 8285

Ural 4320 mit Troposphären-Funkstelle R412A
Farbe: militärgrün

Maßstab 1:120

Kategorie: Minim


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Ural 4320 mit Aufbau Troposphären-Funkstelle R412A in militärgrüner Farbgebung. Die Antennen sind abnehm- und drehbar ausgeführt.

Maßstab 1:120

Informationen dazu aus dem Netz:

Ab 1980 begann in der NVA die Einführung des mobilen Gerätesatzes Funksystem Troposphärenfunk R-412a auf Kfz Ural.
Bestehend aus 2 URAL 375.
Ein URAL mit der Funk Sende-u. Empfangsstation I-606.
Ein URAL als Stromversorgungsfahrzeug I-613M.

Der Funkgerätesatz R-412A war ein Funksystem sowjetischer Bauart zur mobilen Übertragung von Nachrichten unter Ausnutzung bestimmter Charakteristika der Troposphäre.
Die Troposphäre ist der unterste Teil der Erdatmoshäre zwischen Erdoberfläche und etwa 10 bis 12 km Höhe.
Dieser Bereich ist dadurch gekennzeichnet, dass in ihm die Temperatur linear mit der Höhe bis auf durchschnittlich -50 Frad Celsius abnimmt.
In der Troposphäre finden alle Wettererscheinungen statt.
Die R-412 A stellt ein Funkstelle mittlerer Leistung dar, die unter Nutzung der troposphärischen Ausbreitungsbedingungen im Dezimeterwellenbereich große Entfernungen überbrücken konnte.

Als Antenne erfolgte der Einsatz eine Parabolantenne auf dem Dach des URAL-Koffer mit zwei Antennen.

Die Antennen der Troposphärenfunkstationen waren Parabolantennen .
Denn je größer die Antenne, um so besser die Ausbreitungsbedingungen für die elektromagnetischen Wellen - ohne Hindernisse in der Strahlrichtung -.
Eine Abstrahlung erfolgte tangential zur Erdoberfläche.
Wegen der sehr hochfrequenten Abstrahlung der Antennen galten für Leib und Leben der Besatzungen hohe Sicherheitsanforderungen. Diese beinhalteten z.Bsp ein Verbot zum Aufenthalt in der Strahlungskeule.
Daher wurden in Abstrahlrichtung der Tropo-Antennen Sicherheitszonen festgelegt, die etwa 1000 Meter lang und 100 Meter breit waren. In diesem Bereich lag die Größe der elektromagnetischen Strahlung höher 100 Mikrowatt/Quadratzentimeter.
In diesem Sinne war aus Sicherheitsgründen in diesem Bereich der Aufenthalt für Personen absolut verboten.
Selbst hinter der Antenne gab es einen Sicherheitsbereich von 50 Meter Radius. Da dotrt die Größe der elektromagnetischen Strahlung immer noch im Bereich 10 bis 100 MüWatt/qcm war.
Selbst dort war der Aufenthalt des Personals NUR maximal 2 Stunden am Tag erlaubt
.

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